TopSolid’Mold 2010 – Durchgängig produktiv


Pünktlich zum neuen JahrgibtMissler Software die neue Version seiner CAD/CAM-Lösung für den Formen- und Werkzeugbau, TopSolid’Mold, heraus. TopSolid’Mold 2010 bietet neben der Kollaborativen Umgebung, die bereits mit der letzten Version eingeführt und nun erweitert wurde, neue Konstruktionsfunktionen für das Angussystem sowie eine Anbindung an die Simulationssoftware Cadmould. Die für TopSolid-Module charakteristische intuitive Bedienoberfläche bewirkt auch bei der Werkzeugkonstruktion mit TopSolid’Mold 2010 eine durchgängige Beschleunigung in jeder Stufe des Fertigungsprozesses, von der Konstruktion über die Simulation bis zur Herstellung der Form.

Optimierte Konstruktion des Angusssystems

Die Form des Angusssystems, seine Abmessungen und die Anbindung an den Spritzling beeinflussen den Füllvorgang und infolgedessen die Qualität eines Spritzteils, sind jedoch entsprechend anspruchsvoll in der Konstruktion. In TopSolid’Mold 2010 kann der Formenbauer künftig genau und zeitsparend Angusskegel und -kanäle sowie Anschnitte gestalten und positionieren. Ausgehend vom Verlauf der Angusskanäle in den Werkzeugplatten schlägt TopSolid’Mold 2010 ihm die Position der Angussverteiler und Anschnitte vor. Das Programm begleitet zudem intuitiv die Gestaltung der Anschnitte, so dass wesentliche Parameter wie Schwimmhautbildung, Temperaturregelung und Öffnungsquerschnitt einfach und schnell modifiziert werden können.

Einfache Simulation

TopSolid’Mold 2010 bietet erstmals eine direkte Schnittstelle zu Cadmould, der CAE-Software aus dem Hause simcon, die den Spritzgießprozess von Kunststoffen sowie Elastomeren simuliert. Diese integrierte Verbindung erlaubt dem Konstrukteur auf Grundlage der in TopSolid’Mold erzeugten Stereolithographie (STL) Dateien schnell und genau ein 3D Finite Elemente Fachwerknetz zu generieren. Simuliert und dokumentiert werden Formteileigenschaften wie Anschnitte, Fülldruck, Schließkraft und Entformungszeit.

Erweiterung der kollaborativen Umgebung

Erstmals konnte in der Version 2009 die Konstruktion beliebig zwischen mehreren Benutzern aufgeteilt werden und dadurch die Konstruktionszeit besonders für komplexe Projekte erheblich verkürzt werden. So können in TopSolid’Mold Unterbaugruppen wie Formeinsätze, Anspritzung oder Schieber aufgeteilt und on- sowie offline bearbeitet werden. Die aktuelle Version von TopSolid’Mold bietet nun wesentliche Verbesserungen in der Synchronisierung und Konfliktvermeidung zwischen den verschiedenen Modifikationen.

Optimales Komponentenmanagement

Im Durchschnitt besteht eine Form zu 70 Prozent aus Standardelementen, die der Konstrukteur im besten Falle in der Bibliothek seiner Software finden sollte. Um ihm diesen Service in TopSolid’Mold 2010 weiterhin zu garantieren, wurden die Normteilbibliothek für Standardkomponenten sowie der weltweite Lieferantenkatalog überarbeitet und erweitert. Zudem erlaubt TopSolid’Mold 2010 dem Konstrukteur importierte Artikel, die er zum Beispiel von einer Hersteller-Internetseite heruntergeladen hat, wie TopSolid eigene Komponenten zu verwenden und zu katalogisieren.