TopSolid’Wood 2010 trumpft mit intelligentem Komponentenmanagement.


Auf der 15. HOLZHANDWERK in Nürnberg Ende März präsentiert das französische Softwarehaus Missler Software am Stand 11.1-176 TopSolid’Wood 2010, die aktuelle Version seiner integrierten CAD-CAM-Software für alle im Innenausbau tätigen Unternehmen der Holzbranche wie Ladenbauer, Tischler, Schiffs- und Fahrzeuginneneinrichter. Neue Möglichkeiten zur 3D-Konstruktion optimieren darin das Anlegen und die Verwendung von Standardkomponenten und gleichen automatisch die assoziierten Fertigungsprozesse ab. Darüber hinaus lässt TopSolid’Wood 2010 eine stärkere Individualisierung von Nomenklaturen und Fertigungseigenschaften zu und bietet neue Funktionen in Anlage und Zuschnitt von Elementen im Nesting-Verfahren.

Vereinfachte Komponentenverwaltung

Ein besonderes Highlight in der 2010er Version von TopSolid’Wood ist die neue Generation intelligenter Bauteile. Trotz der gewissermaßen unendlichen Vielfalt an möglichen Formen im Holzbereich basieren die meisten Elemente in einem Betrieb auf den gleichen Komponenten. Diese anzulegen und im System zu standardisieren ist vor allem zeitraubendes Unterfangen. Zu den neuen Features in TopSolid’Wood, die den Umgang mit solchen Standardbauteilen erleichtern, zählt auch die Funktion „Bedingte Form“, die die minutenschnelle Konstruktion einer rechteckigen Form im 3-dimensionalen Raum ermöglicht. Der Konstrukteur benötigt dafür weder Abmessungen noch Zeichnungspunkte, sondern kann frei nach Bedarf zeichnen und im Anschluss vom Programm alle notwendigen Daten zu Abmessungen und Materialeigenschaften sowie Aufspannungen und Fertigungsbedingungen hinzufügen lassen. Ausgestattet mit einer automatischen Kollisionsanalyse kann eine solche „bedingte Form“ als Standardform für künftige Projekte gespeichert und nach Belieben angepasst und positioniert werden.

Erweiterte Nesting-Funktionen

Um den Verschnitt beim Nesting-Verfahren weiter zu reduzieren, ist es in Topsolid’Wood 2010 möglich, mehrere Projekte miteinander zu kombinieren. TopSolid’Wood verteilt die Bauteile platzsparend auf den Panelen, sowohl von komplexen Projekten mit verschiedenen Bauteilformen als auch für Projekte mit rechteckigen Elementen. Das Programm berücksichtigt dabei den Faserverlauf im Holz und richtet die Schnittlage und Anordnung von Traversen der Maschine daran aus, wodurch der Einsatz der Maschine optimiert und die Notwendigkeit des Eingreifens durch den Bediener weitgehend vermieden wird. Modifikationen sind jederzeit möglich, dank der vollen Assoziativität von Konstruktions- und Fertigungsmodul, die eine direkte und schnelle Verbindung zwischen Produktentwicklung und NC-Programmierung erlaubt und das Optimierungspotenzial von moderner CAD-CAM-Technologie voll ausschöpft.

Volle Kontrolle über Schnitt und Kalibrierung

Durch die automatische Zuweisung von Bearbeitungseigenschaften bietet das Fertigungsmodul TopSolid’WoodCam einen hohen Nutzerkomfort. Diese Programmierung kann dabei jederzeit den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden. In der 2010er Version wurden dazu die Möglichkeiten ergänzt, die Vorschubgeschwindigkeit dem Faserverlauf im Holz anzupassen und die Bearbeitungswege für Kanten bei Massivholzteilen so zu modifizieren, dass das Risiko der Splitterung reduziert wird.

Die Neuheiten auf einen Blick

TopSolid’Wood 2010

  • Zeitsparendes Anlegen und Verwalten von Standardkomponenten
  • Einfachere und schnellere Modellierung von rechteckigen Elementen
  • Problemlose Handhabung von Schmuckelementen mit komplexen Abmessungen dank virtueller Flächen
  • Export von Nomenklaturen nach benutzerdefinierten Kriterien
  • Gruppierung mehrerer Projekte für ein optimales Materialmanagement beim Nesting-Verfahren
  • Eweiterte Komponentenbibliothek für Blum Beschlagsysteme
  • Erweiterte Renderingfunktionen mit neuen Oberflächentexturen

TopSolid’WoodCam 2010

  • Volle Vorschubkontrolle gemäß der Faserrichtung im Holz
  • Schleifenkalibrierung für die Bearbeitung von Massivholz
  • Mehrfachbearbeitung von Panelen im Nesting-Verfahren mit automatischer Optimierung der Werkzeugwege
  • Präzise Maschineneinstellung zur Positionierung von Traversen und Saugern
  • Effiziente Kollisionskontrolle